Nach diesen wunderbaren Eindrücken in den vier Nationalparks geht die Reise langsam aber sicher zurück Richtung Vancouver. Als erstes fahren wir in Richtung
Revelstoke über den Rogers Pass.
Revelstoke ist im Winter ein echter Heli-Skiing-Winterskiort. Aber auch im Sommer lässt es sich hier gut sein.
Am Hausberg kann einiges erlebt werden. Die Gondelbahn führt uns von 512 MüM über die Zwischenstation hinauf auf 1676 MüM. Oben hat es (schon wieder) einen SkyWalk und viele weitere Attraktionen
wie zB unzählige MountainbikeDownhilltrails. Ab der Zwischenstation fährt der "PipeMountainCoaster" (analog der bekannten Rutschbahnen) über zwei unterschiedlichen je 1,4 Km lange
Strecken zurück zur Talstation. Die Preise (hier ca. in sFr) sind interessant. Eine Tageskarte für die Gondel, den Skywalk usw kostet 30.--; eine Pipe-Fahrt kostet 9.--. Für 30.-- kann eine
Pipe-Tageskarte gelöst werden! Gondel rauf, Pipe runter, Gondel rauf, Pipe runter ...
In Revelstoke durfte ein Besuch am Farmersmarket und natürlich eine Golfrunde auf dem wunderbar gelegenen Golfplatz nicht fehlen.
Weiter geht es Richtung Westen, Richtung Vancouver.
Bei Craigallachie steht das "Last-Spike-Denkmal" für den letzten Nagel als die Bahn von Ost nach West zusammen geführt wurde.
Und prompt rattert wieder ein Güterzug vorbei!
Hier verliessen wir die Rocky Mountains. Die Landschaft änderte sich rasch. Landwirtschaft, Seen, kleine Ortschaften und dann das gelbe Grassland ... wir glaubten in Kalifornien angekommen zu
sein!
In Kelowna übernachten wir in einem ganz besonders originell und liebevoll eingerichteten Hotel ... dem ZEDHotel.
Vorbei am beeindruckenden Bridal Veil Falls besuchten wir kurz vor Vancouver das Fort Langely. Das Fort wurde zur Zeit des Goldrausches gebaut. Heute zeigt das Fort das damalige Leben wunderbar
auf.
Hoch zufrieden geben wir unser Auto an Alamo zurück ... und freuen uns morgen einen ganz ganz anderen Reiseabschnitt zu starten.
PS: Wetter ... eineinhalb Tage Wolken ... sonst immer Sonne ... unglaublich! Allerdings ... wir starteten bei etwa 18 Grad ohne Waldbrandgefahr ... seit bald zwei Wochen ist es immer etwa 30
Gard! Ohne einen Tropfen Regen stieg die Brandgefahr auf "sehr hoch"!