Wir reisen von Calgary etwa 100 Kilometer in die Rocky Mountains und machen in Banff 4 Tage halt. In den kanadischen Rockies grenzen vier grosse Nationalparks direkt
aneinander. Nach dem Jasper durchstreifen wir nun den Banff. Hier kommt der "Overtourismus" so richtig zu tragen. Die beiden Seen, den Moraine Lake und Lake Louise können nur noch mit Shuttlebus
und mit vorgegebenen Verweilzeiten besucht werden. So mussten wir uns in den Touristenstrom einfügen ... (nicht motzen ... wir gehören auch zu den Touristen...).
Wir buchten eine Tagestour ... gereist wird im typischen US-Schoolbus. In Banff ist echt viel zu erkunden ... die Gondola auf den Sulphur Mountain ... Vermilion Lakes
... TunnelDrive mit Viewpoints. Dann besuchten wir das etwa 30 km entfernte Canmore ... das ist nicht so interessant ... dafür hat es da einen wunderbaren Gilfplatz, den
"Silvertip":
Immer wieder werden wir gefragt "Swissalps vs Rockies".
Ganz einfach ... völlig was anders! Im Gebiet das wir nun kennen ... sind die Berge etwas weniger hoch (null 4000ender). Und es hat ... kein engen Täler ... keine Bergdörfer
... keine Alpen und Berghütten ... somit auch keine Vieh- und Alpwirtschaft ... alles besteht aus unwegsamem Fels oder ist bis weit hinauf mit Wald überzogen. Die Berge werden durch sehr weite,
flache Täler begrenzt. In diesen findet das Leben statt.
PS: Bei Lake Louise hatten wir (resp Heinz - aber auch Brigitte) Glück ... in der Morant's Curve kam tatsächlich ein Zug ...